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Gilt für Server

Diese Funktion ist in Ihrer Edition nicht enthalten. Sie steht in Server zur Verfügung.

Export als CSV-Datei (BatBase)

Dieser Export gibt Beringungen und Wiederfunde aus dem Modul BatBase als CSV-Datei für statistische Auswertungen aus, z. B. in R oder LibreOffice.

Sie starten den Export im Menüband: Registerkarte Export, Bediengruppe BatBase, Menü BatBase Exporte, Befehl CSV-Datei.

CSV-Datei exportieren

  1. Legen Sie die Datenquelle fest: Aktueller Filter exportiert die Beobachtungen, die dem aktiven Filter entsprechen. Gesamte Datenbank exportiert alle Beobachtungen.
  2. Geben Sie unter Ausgabedatei Namen und Speicherort der CSV-Datei an.
  3. Legen Sie Ausgabetyp und Zeitraum fest:
    • Ausgabemodus: Datenausgabe (eine Zeile je Beringung oder Wiederfund) oder Wiederfund-Historie (eine Zeile je Ringnummer).
    • Startjahr und Endjahr der exportierten Daten.
    • Alle vorhandenen Daten für eine Ringnummer verwenden: Exportiert zu jeder Ringnummer aus der Ergebnismenge alle Daten der Datenbank. Ohne diese Option exportiert MultiBaseCS nur die Daten der Ergebnismenge.
  4. Je nach Ausgabemodus folgt eine dieser Seiten:
    • Datenausgabe: Wählen Sie das Referenzsystem für die Koordinaten.
    • Wiederfund-Historie: Legen Sie den Zeitraum für die Daten und das Winterquartier fest (siehe unten).
  5. Fügen Sie bei Bedarf Co-Faktoren hinzu. Das sind Zusatzfelder, die MultiBaseCS als weitere Spalten ausgibt.
  6. Tragen Sie die Metadaten ein: Name Untersuchungsgebiet, Name der Art und Bemerkungen. Klicken Sie auf Fertigstellen.

Zeitraum und Winterquartier

Unter Zeitraum für zu verwendende Daten wählen Sie:

  • Beringungen und Wiederfunde: jeweils Sommer und Winter, Sommer oder Winter.
  • Beringung zu Wiederfund: Alle Wiederfunde, Nur Wiederfunde im gleichen Zeitraum oder Nur Wiederfunde im anderen Zeitraum.

Unter Zeitraum des Winterquartieres für Arten festlegen bestimmen Sie mit Modus, was als Winter gilt: Starre Daten (Oktober - März), Nach Artensteckbrief oder Benutzerdefinierte Daten. Bei benutzerdefinierten Daten tragen Sie Winterquartier Start und Winterquartier Ende ein.

Aufbau der Datei

  • Die ersten Zeilen beginnen mit # und enthalten die Metadaten: Untersuchungsgebiet, Art, Zeitraum, Auswertungsmethode, Co-Faktoren, Bemerkungen und die verwendete Abfrage.
  • Danach folgt eine Kopfzeile mit den Spaltennamen in Großbuchstaben.
  • Trennzeichen ist der senkrechte Strich |. Texte stehen in Anführungszeichen, fehlende Werte als NA.
  • Die Datei ist UTF-8-kodiert.

Datenausgabe enthält die Spalten RINGNUMMER, ZENTRALE, ART, GESCHLECHT, ALTER, FUNDTYP, DATUM, ORTSBEZEICHNUNG, X, Y, die Co-Faktoren sowie REPRODUKTION und ZUSTAND.

Wiederfund-Historie enthält die Spalten RINGNUMMER, ZENTRALE, ART, GESCHLECHT, ALTERBERINGUNG, die Co-Faktoren und WIEDERFUNDHISTORIE.

Datei weiterverarbeiten

In LibreOffice Calc öffnen Sie die Datei direkt. Geben Sie beim Textimport den senkrechten Strich | als Trennzeichen an.

Microsoft Excel erkennt das Trennzeichen beim Doppelklick nicht. Verwenden Sie dort den Textimport (Registerkarte Daten, Aus Text/CSV) und wählen Sie als Trennzeichen |.

In R lesen Sie die Datei mit read.table ein. Geben Sie die Spaltentypen an, damit R die Werte richtig übernimmt. Beispiel für eine Datenausgabe ohne Co-Faktoren:

read.table("Fledermausdaten, Datenausgabe.csv",
  header = TRUE,
  sep = "|",
  dec = ".",
  quote = '"',
  na.strings = c("NA", ""),
  stringsAsFactors = FALSE,
  encoding = "UTF-8",
  colClasses = c("factor", "factor", "factor", "factor", "factor",
                 "factor", "factor", "character", "numeric", "numeric",
                 "factor", "factor"))

Beispiel für eine Wiederfund-Historie ohne Co-Faktoren:

read.table("Fledermausdaten, Wiederfund-Historie.csv",
  header = TRUE,
  sep = "|",
  dec = ".",
  quote = '"',
  na.strings = c("NA", ""),
  stringsAsFactors = FALSE,
  encoding = "UTF-8",
  colClasses = c("factor", "factor", "factor", "factor", "factor",
                 "factor"))

Statt "factor" können Sie auch "character" verwenden. Für jeden Co-Faktor ergänzen Sie in colClasses einen weiteren Eintrag an der passenden Stelle. Die Metadatenzeilen mit # überspringt read.table automatisch.

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