Export als Shape-Datei
Mit diesem Export speichern Sie Beobachtungen als ESRI Shape-Datei vom Typ „Punkt“. Die Datei öffnen Sie in einem GIS wie QGIS. Welche Attributfelder die Datei enthält, legen Sie selbst fest.
Sie starten den Export im Menüband unter Export › Geodaten › Shape-Datei.
Shape-Datei exportieren
-
Filtern Sie die Beobachtungen, die Sie exportieren möchten, z. B. im Modul Liste.
-
Starten Sie den Export und legen Sie die Datenquelle fest: Aktueller Filter exportiert die gefilterten Beobachtungen, Gesamte Datenbank alle Beobachtungen.

-
Geben Sie unter Ausgabedatei Namen und Speicherort der Shape-Datei an. Ohne Ausgabedatei geht es nicht weiter.

-
Wählen Sie das Referenzsystem für die Koordinaten.

-
Wählen Sie die Datenfelder, die MultiBaseCS zusätzlich zu den Standardfeldern exportiert: Klappen Sie eine Gruppe mit dem Plus auf und haken Sie die Felder an. Die Spalte Shape-Feldname zeigt den Namen des Attributfeldes, höchstens zehn Zeichen lang. Über die Schaltflächen in der Kopfzeile speichern Sie Ihre Feldauswahl als Feldkonfiguration und laden sie beim nächsten Export wieder.

-
Legen Sie fest, wie MultiBaseCS Verwendung und Herausgabe beachtet (siehe Verwendung und Herausgabe).

-
Legen Sie die Rasterung fest (siehe Rasterung der Beobachtungsdaten) und klicken Sie auf Fertigstellen.

Nach dem Export zeigt MultiBaseCS eine Zusammenfassung. Sie nennt auch, wie viele Beobachtungen ohne Koordinate oder mit nicht ausreichender Genauigkeit übersprungen wurden.

Nur in Server
Verwendung und Herausgabe
- Verwendung beachten: MultiBaseCS berücksichtigt das Feld Verwendung der Beobachtungen:
- Ohne Einschränkung: Die Beobachtung wird exportiert.
- Herausgabe mit reduzierten Informationen: Die Beobachtung wird ohne Ortsbezeichnung und Bemerkung exportiert.
- Keine Herausgabe: Die Beobachtung wird nicht exportiert.
- Nur behördenintern: Die Beobachtung wird nur exportiert, wenn Sie zusätzlich Behördeninterne Datensätze exportieren wählen.
- Herausgabe beachten: Ist bei einer Beobachtung eine Herausgabegenauigkeit eingetragen, exportiert MultiBaseCS den Fundpunkt nur in dieser Genauigkeit, also auf dem Mittelpunkt des entsprechenden Rasterfeldes.
- Behördeninterne Datensätze exportieren: Exportiert auch Beobachtungen mit der Verwendung Nur behördenintern.
Rasterung der Beobachtungsdaten
Unter Rasterweite legen Sie fest, ob MultiBaseCS die Fundpunkte auf ein Raster verschiebt:
- genaue Koordinaten (keine Rasterausgabe): Die Fundpunkte bleiben, wo sie sind.
- Raster 256-tel Quadrant bis Raster-Element (MTB): MultiBaseCS setzt jeden Fundpunkt auf den Mittelpunkt des Rasterfeldes.
Unter Daten mit nicht ausreichender Genauigkeit legen Sie fest, was mit Beobachtungen geschieht, die ungenauer sind als die gewählte Rasterweite:
- nicht exportieren
- in der Toleranz des Datensatzes exportieren
- in der oben angegebenen Rasterweite exportieren
Weitere Geodaten-Exporte
In derselben Bediengruppe Geodaten finden Sie weitere Exporte:
- Geo-Package: Beobachtungen als Punkt-Layer einer GeoPackage-Datei (
*.gpkg). Den Namen des Layers geben Sie unter Layername an. Ein GeoPackage kann bis zu 1.024 Attributfelder aufnehmen. - Transponierte Liste: eine Shape-Datei mit einem Punkt je Beobachtungsort und den Funddaten je Jahr als Spalten. Den Zeitraum legen Sie mit Startjahr und Endjahr fest.
- Raster-Shape-Datei: Rasterfelder mit Nachweisen, z. B. für Verbreitungskarten.
- Verbreitungsgebiet: das Verbreitungsgebiet als Shape-Datei vom Typ „Polygon“. Die Pufferweite in m legt fest, wie weit das Gebiet um die Fundpunkte reicht.