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Datentransfer (Transponierte Orte)

Mit dem MultiBaseCS Service Beobachtungen je Ort und Jahr als transponierte Tabelle in eine andere Datenbank übertragen.

Auf der Seite Datentransfer (Transp. Orte) überträgt der MultiBaseCS Service Beobachtungen in transponierter Form in eine andere Datenbank (Microsoft SQL Server, PostgreSQL oder Oracle): je Ort und Art eine Zeile, die gewählten Attributfelder je Jahr in eigenen Spalten. Die Zieldatenbank kann zum Beispiel als Datenquelle für WMS- oder WFS-Dienste oder für Auswertungen dienen.

Aufbau der Zieltabelle

Neben einigen Ortsangaben schreibt der Dienst die gewählten Attributfelder jahresweise in die Zieltabelle. Beispiel mit den Attributfeldern Beobachter, Nachweistyp und Einheit ab dem Startjahr 1990:

Tabellenfeld Inhalt
x, y Koordinaten
sfeature sFeature
epsg EPSG-Code des Referenzsystems
geom Geometriefeld (nur PostgreSQL mit PostGIS)
guid_ort GUID des Ortes
ortsname Ortsbezeichnung
art_deutsc Art deutsch
art_wissen Art wissenschaftlich
kategorie Kategorie, zum Beispiel Säugetiere oder Vögel
beobac1990, nachwe1990, einhei1990 Beobachter, Nachweistyp und Einheit 1990
beobac1991, nachwe1991, einhei1991 Beobachter, Nachweistyp und Einheit 1991
… weitere Jahre bis zum Endjahr

Datentransfer einrichten

  1. Markieren Sie die MultiBaseCS-Datenbank (Quelle) in der Datenbankliste und richten Sie die Seiten Bearbeitung und Datenpflege ein.

  2. Wählen Sie die Seite Datentransfer (Transp. Orte) und aktivieren Sie Bearbeitung aktivieren.

  3. Legen Sie unter Ziel-Datenbank die Verbindung zur Zieldatenbank fest und prüfen Sie, ob die Verbindung zustande kommt.

    Der Benutzer der Zielverbindung braucht die Rolle db_owner oder mindestens das Recht, Tabellen und Felder anzulegen sowie Datensätze zu schreiben und zu löschen.

  4. Geben Sie bei Bedarf Schema und Tabellenname der Zieltabelle an und wählen Sie das Referenzsystem.

  5. Geben Sie optional einen Filter (Beobachtungen) an.

  6. Geben Sie Startjahr und Endjahr an. Beide Werte sind Pflicht, und das Startjahr muss vor dem Endjahr liegen.

  7. Stellen Sie die Attributfelder zusammen (Feld hinzufügen, Feld umbenennen, Feld entfernen).

  8. Speichern Sie die Konfiguration und starten Sie den Dienst mit Service neustarten neu.

Ändern Sie später Filter, Jahre oder Attributfelder, setzen Sie die Zieltabelle mit Vorhandene Tabelle zurücksetzen zurück.

Grenzen für die Anzahl der Spalten

Jedes Jahr erzeugt so viele Spalten, wie Sie Attributfelder gewählt haben. Die Datenbanksysteme begrenzen die Spaltenzahl einer Tabelle. Halten Sie sich an diese Faustregeln:

Datenbanksystem Höchstzahl Spalten Faustregel
PostgreSQL 1.600 (Endjahr − Startjahr) × Anzahl Attributfelder < 1.500
Microsoft SQL Server 1.024 (Endjahr − Startjahr) × Anzahl Attributfelder < 900
Oracle 1.000 (Endjahr − Startjahr) × Anzahl Attributfelder < 900

PostgreSQL mit PostGIS

Ist in der PostgreSQL-Zieldatenbank die Erweiterung PostGIS aktiviert, legt der Dienst zusätzlich das Geometriefeld geom an und füllt es. Sie müssen es nicht selbst hinzufügen. Die Erweiterung muss auf dem Server installiert sein und wird in der Zieldatenbank so aktiviert:

CREATE EXTENSION postgis;

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